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Besichtigung der MS Artania-ich wollte einfach mal den Vergleich

Gestern waren mein Mann und ich in Bremerhaven. Auf dem Programm stand die Besichtigung der MS Artania anläßlich des großen Phoenix- Treffens dort.

 

Wir haben diese Besichtigung schon lange gebucht. Mit einem mehrgängigen Menü inkl. Tischwein zahlte man nicht mal 50 Euro. Das war es uns alle Mal wert. Besonders, weil wir beide große Fans der Sendung "Verrückt nach Meer" sind, die ja auf Albatros und Artania gedreht wird.

 

Zum einen wollte ich also mal schauen, ob man einige der bekannten Crewmitglieder (allen voran natürlich den sympathischen Kapitän Morten Hansen) dort irgendwo mal antrifft und zum zweiten wollte ich einfach mal so ein kleines Schiff begehen. Wir sind ja bekennende Fans von "Riesenpötten" auf denen man viel erleben kann.. Da ist die Artania natürlich eine ganz andere Welt.

 

Somit ging es also gestern recht früh los gen Bremerhaven.

 

Als wir ankamen lagen die 4 Phoenix-Schiffe schon dort. das alte Traumschiff "Deutschland" und das neue Traumschiff "Amadea" vereint. War schon ein cooler Anblick.

 

Wir sind dann erstmal ins Hafengebäude um uns ein wenig umzusehen. Es war auch noch Zeit bis wir aufs Schiff konnten. Und ja. Man merkte schon sofort, dass alles um einiges familiärer ist. Man sah immer wieder Phonenix-Mitarbeiter, die total locker, familiär, herzlich mit Passagieren,die kamen und gingen umgingen. Auch einen der Reiseleiter aus der Sendung von der Artania entdeckten wir. Und ja: Es war genau so herzlich wie am TV und dieses Mal gab es da ja keine Dreharbeiten. 

 

Dieser Vorzug stimmte also auf alle Fälle schon mal. Sowas habe ich bei anderen Reedereien nicht bemerkt, auch nicht in den Schlangen von Goldmembern etc.. ;-) 

 

Kaptiän Hansen sahen wir leider nur mal im Vorbeigehen von weitem. Schade eigentlich. 

 

Gegen 11 konnten wir dann durch die Kontrolle- aber auf's Schiff ging es noch lange nicht.. Denn es urde jeder einzeln von der Liste gesrichen, dann Pass abgegben und im Gegenzub Besucherkarte bekommen. Eigentlich sollten wir um 11:30 auf dem Schiff sein, wir selber waren es erst gegen 11:50 und am hinter uns waren noch viele, viele Besucher. 

 

Beim Betreten des Schiffes wurden wir mit dem "Leitspruch" der Reederei begrüßt: "Willkommen zu Hause".. Fühlte sich für uns nun eher etwas komisch an, wir sind noch nie mit Phoenix gefahren. Aber gut.. 

 

Der erste Eindruck: Es roch irgendwie leicht nach sowas wie kaltem Rauch, was aber wohl eher irgendwie einfach das Alte war. Unser erster Gang führte dann in die Atlantik Show Lounge. Auch dort merkt man dem Schiff das Alter an.. Die Sessel fanden wir teils doch recht abgenutzt. Wenngleich es einen gewissen Charme hatte.. Wenn man- wie wir- die großen prächtigen Theater auf den großen Schiffen gewöhnt ist, ist das schon ein gewöhnungsbedürftiger Anblick. Wir kennen die Shows aus der TV Sendung und natürlich ist auch da ein riesiger Unterschied. Und wenn man mal live drin ist, merkt man auch, dass vieles gar nicht möglich wäre, was auf den neuen Schiffen schon fast Standard ist.

 

Bars, Artrium.. Alles wirkte eher etwas gedigener, wenn auch teils modern angehaucht.
Ab 12:30 konnte man dann im Restaurant "4 Jahreszeiten" das Menü einnehmen. Die Türen wurden geöffnet und ich muß sagen: Das Restaurant hatte mich positiv überrascht. Hell, freundlich, elegant. Hat mir sehr gefallen, wurde wohl auch zwischenzeitlich mal "aufgepeppt".

Der Service direkt hervorragend. Sofort bekamen wir das Wasser gereicht, auf dem Tisch stand frisches Baguette, auch die Menükarte kam prompt.

Das Essen war hervorragend, da gibt es nichts zu mäkeln.. Allerdings muß ich auch sagen, dass wir auf den großen Schiffen in den Bedienrestaurants am Abend ebenfalls immer sehr, sehr gut gegessen haben. Wie der Unterschied der Qulität im Buffetrestaurant ist, können wir nicht sagen, da wir das ja nicht testen konnten. Aber vom Bedienrestaurant konnte ich jetzt einzig im Service einen kleinen Unterschied merken. Wobei man nun auch nicht weiß, ob das alles nur so schnell und gut klappte, weil wir ja erstmal nur die Besuchergruppe waren und das Restaurant natürlich nicht voll..

Nach dem Essen nahmen wir uns den Außenbereich und auch das Fitness-Studio vor.. Das Studio ist doch sehr klein und eng. Zwar moderne Geräte, aber sie wirken so gedrungen in dem auch recht schmal geschnittenen Raum. Dafür gab es auch außen noch Trainingsmöglichkeiten.

Etwas gewöhnungsbedürftig warn die Bierzeltgarnituren an Deck. Das wirkte doch etwas "kahl" Genrell fanden wir Poolbereich/Außenbereicheher trist. Das wirkt im Tv irgendwie anders.

Die "Terasse" am Heck ist allerdingstoll. Da konnte ich mir schon so richtig ausmalen, wie herrlich es wäre, da einfach zu stehen und der Heckwelle nachzusehen... Das ist mit Sicherheit vom Feeling her etwas besser als auf den Reisenpötten- auch wenn es da ja durchaus welche gibt, wo man das auch kann.. Gleiches gilt for die Bereiche am Bug, wo man einfach eine herrliche Aussicht nach vorne hat. Gut: Gestern im Hafen war da dann nur die Aussicht auf den Heckpool der Amadea, aber auf See sicher toll..

 

Wir erhaschten auch noch ein paar Blicke in einige Kabinen, die zur Ansicht frei waren und dann ging es auch schon wieder runter..

Während wir ein wenig wehmütig den Passagieren beim Einchecken zusahen, haben wir für uns aber das Fazit gezogen: Dieses Schiff bzw. diese Reederei wäre wohl nicht usneres.. Zwar würde ich gerne mal von der netten Crew umsorgt werden und ein Foto mit Kapitän Hansen ergattern, aber alles in allem würden diese schönen Aspekte den Rest nicht ausgleichen können, der uns im Gegensatz zu unseren Funcruisern fehlen würde.

Aber es war auf alle Fälle eine tolle Erfahrung wert. Und was bleibt ist die Erkenntnis: Es gibt für jeden das passende Schiff :-)

LG mel

1.8.16 13:45

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